Die IRMA – Ein Video entsteht

Für die IRMA e. V. haben wir ein kurzes Erklärvideo erstellt um das Wirken und Schaffen der IRMA einfach und verständlich zu vermitteln.
Von Wording, Storyboard über Animation und Editing haben wir alles Agenturintern umgesetzt.

Viele Assets wurden für das Projekt modelliert

Am Anfang war das Wort ...

Wo fängt man bei so einem Erklärvideo eigentlich an? Im ersten Schritt müssen die Eckpunkte definiert werden. Was möchte ich mit meinem Video mitteilen? Was soll alles „erklärt“ werden? Möchte man das Video mit einem Sprecher unterlegen gilt es im nächsten Schritt diese Eckpunkte in einen flüssigen, eindringlichen und einfach zu verstehenden Text zu packen. Erst wenn dieser abgestimmt, verfeinert und perfekt durchvokabelisiert ist, fangen wir an die Worte zu visualisieren. Dies geschieht ganz klassisch mit Hilfe eines Storyboards das die eizelnen Textpassagen und Themen anskizziert. Während der Storyboardphase merkt man rasch, ob der Text und die Motive zusammenpassen oder wo Anpassungen nötig sind. Jetzt kann ein Tonstudio bauftragt werden den Text einzusprechen – nachdem man sich natürlich einen passenden Sprecher ausgesucht hat.

Wenn wir die eingesprochene Tonspur erhalten, erstellen wir ein sogenanntes Pre-Vis. Hier werden im Grunde die einzelnen Storyboard-Panels über die Tonspur gelegt. Hier können noch Pausen und Standzeiten der einzelnen Szenen abgestimmt werden. So entsteht schon ein recht guter erster Eindruck des späteren Videos.

Die Umsetzung – Auch mal neue Wege gehen

Wenn das Pre-Vis vom Kunden grünes Licht erhält, geht es an die eigentliche Umsetzung. Für das IRMA-Video sind wir einen neuen Weg gegangen. Wir wollten, weil es in unserer Vorstellung am besten gepasst hat, das Video komplett mit Blender umsetzen. Blender ist ein Open Source 3D-Programm welches keine Wünsche offen lässt. Nur musste man es sich nur noch beibringen ...

Nachdem alle benötigten Elemente für die Umsetzung in einer Liste zusammengefasst sind und Blender in das Skill-Repertoire aufgenommen wurde, konnte es an die Realisierung gehen.

Mit Hilfe des Pre-Vis hat man eine gute Vorlage wie lang einzelne Animationen sein müssen und wann bestimmte Ereignisse im Sichtfeld erscheinen sollen. Das spart Zeit und macht den Realisierungsprozess besonders Effektiv.

Neben Blender kamen noch die iPad-App Procreate für das Storyboard, Photoshop, Illustrator und Premiere für das Compositing und den finalen Schnitt zum Einsatz. Ein Projekt das eine Fülle unseres Werkzeugerepertoires in Anspruch nahm – wir hatten unsere große Freude daran.

Blender 2.8 – Viele Knöpfe und Regler bieten unendliche Möglichkeiten

Hinter den Kulissen

Ein kurzes Video für einen schnellen Blick hinter die Kulissen der Entstehung.

Hintergrundeindrücke zum IRMA e. V.-Video

Das Ergebnis

Und hier das fertige Erklärvideo über die IRMA e. V. – Viel Spaß!